{"id":1694,"date":"2021-12-13T15:01:00","date_gmt":"2021-12-13T14:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/blog\/2021-12-13\/coronavirus-complexite-et-campagnes"},"modified":"2026-10-12T18:19:23","modified_gmt":"2026-10-12T16:19:23","slug":"coronavirus-complexite-et-campagnes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/fr\/blog\/2021-12-13\/coronavirus-complexite-et-campagnes","title":{"rendered":"Korona, Komplexit\u00e4t und Kampagnen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Bundesrat hat am 13. M\u00e4rz einen Lockdown verf\u00fcgt. Er versuchte und versucht mit einem Mix aus Verboten, Geboten und dringenden Empfehlungen einerseits, sowie andererseits mit der Kommunikation sch\u00fctzender Verhaltensweisen das System Schweiz zu steuern. <\/strong><br\/>\nAllerdings kann selbst ein Bundesrat mit viel Macht ein System nicht wirklich steuern, sondern nur beeinflussen, sich in die gew\u00fcnschte Richtung zu entwickeln. Je mehr Vorkenntnisse, Expertise und Weisheit, desto eher gelingt dies. Der Eingriff ins System Schweiz, mit dem Ziel, die Zahl der Ansteckungen zu reduzieren und eine \u00dcberlastung des Gesundheitssystem zu verhindern, war enorm und nichts war anf\u00e4nglich wirklich voraussag- und kontrollierbar. Das Navigieren durch die Krise ist eine komplexe Angelegenheit mit viel Chaos, R\u00fcckkopplungseffekten und paradoxen Reaktionen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch Campaigning bedeutet in ein System einzugreifen zu versuchen, damit eine ungute Sache besser werde. Deshalb h\u00e4lt die Coronakrise ein paar Lehrst\u00fccke f\u00fcrs \u00absystemisches Campaigning\u00bb bereit. Um sie aufzusp\u00fcren, kann man den Bundesrat als Kampagnenteam sowie die Bundes\u00e4mter und die Task Forces als Kooperationspartner betrachten.  Der Lockdown w\u00e4re der Start der Kampagne, die Corona-Navigation die Kampagne. F\u00fcr das Kampagnenteam galt es dabei insbesondere Wirkungen von Massnahmen und Geschehnissen zu beobachten, Indikatoren festzulegen, verschiedene Sichtweisen und Interessen zu ber\u00fccksichtigen, ExpertInnen mit unterschiedlichen Einsch\u00e4tzungen anzuh\u00f6ren und schliesslich zu handeln. Im Wissen, dass man insbesondere in Krisen nicht weiss, was das \u00abrichtige Handeln\u00bb ist, war ein reflektiertes \u00abTrial and Error mit Dauerbeobachtung und Anpassungen\u00bb als Vorgehen angesagt. \u00abWas richtig war\u00bb weiss man erst danach, wenn \u00fcberhaupt. Wie bei einer Kampagne.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die folgenden Elemente &#8211; nur ein Anfang mit ein paar Gedanken &#8211; k\u00f6nnten lehrreich sein:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Handlungsf\u00e4higkeit: <\/strong>Der Nationalstaat ist handlungsf\u00e4hig, und den Multis und Handelsabkommen gar nicht so ohnm\u00e4chtig ausgeliefert wie oft gesagt. Der Sozialstaat dominierte (f\u00fcr einmal wieder) den Wettbewerbsstaat. Kommt es drauf an, ist Kooperation m\u00f6glich.<\/li>\n\n\n<li><strong>Lernen 1<\/strong>: W\u00e4hrend der \u201eKampagne\u201c kontinuierlich zu lernen macht es m\u00f6glich, differenzierter zu navigieren und gezielter zu intervenieren (z.B. durch lokale statt nationale Massnahmen). Dabei beruhte das, was anf\u00e4nglich zur Eind\u00e4mmung der Verbreitung von Covid-19 getan wurde, auf Lehren aus \u00e4hnlichen F\u00e4llen wie Ebola und Sars. Allerdings war man sich nicht immer einig, was diese Lehren sind bzw. hat sie nicht ber\u00fccksichtigt. Wie auch immer, Erfahrung ist nach wie vor die beste Vorbereitung. Vor allem dann, wenn man sich einig ist, was denn genau die Erfahrung war.<\/li>\n\n\n<li><strong>Lernen 2<\/strong>: Wenn etwas \u00fcberw\u00e4ltigend komplex scheint, ist es ein Weg, nach Lichtern im Dunkeln zu suchen. Das heisst, sich gar nicht zu sehr ums Problem k\u00fcmmern, sondern nach erfolgreichen Modellen Ausschau halten und von ihnen lernen. W\u00e4hrend die Corona-Erfolge von Taiwan und Neuseeland wohl wesentlich auf deren Inseldasein beruhen, lassen die Erfolge von L\u00e4ndern wie Uruguay und Paraguay aufhorchen und k\u00f6nnten gute Lehrst\u00fccke sein. Erfolgsfaktoren sind u.a. rasches Handeln, gutes Gesundheitssystem, gegenseitiges Vertrauen zwischen Regierung und Bev\u00f6lkerung etc. (mehr <a href=\"https:\/\/web.de\/magazine\/news\/coronavirus\/uruguay-coronavirus-oase-zentrum-pandemie-34833992\" rel=\"noopener\">zu Uruguay<\/a>). Und der \u00ab<a href=\"https:\/\/www.fastcompany.com\/1514493\/switch-dont-solve-problems-copy-success\" rel=\"noopener\">Find a bright spot and clone it<\/a>\u00bb-Blog der Heath Brothers ist ein guter Einstieg f\u00fcr mehr L\u00f6sungsorientierung und weniger Problemfixierung.<\/li>\n\n\n<li><strong>Indikatoren als Navigationshilfen<\/strong>: Die Fall- und Todeszahlen waren anf\u00e4nglich die einzigen Indikatoren, es ging einzig darum, zu verhindern, dass das Gesundheitssystem \u00fcberlastet wird. Simple Zahlen sind hilfreich zur Grobsteuerung in der Krise, in der es zu handeln gilt. Sich nur auf zwei Quantit\u00e4ten zu verlassen, ist allerdings problematisch. Zum einen, weil die Erfassung der F\u00e4lle unterschiedlich erfolgte, sich wandelte und sich die Anzahl der Tests stieg [Aussagekraft von Indikatoren]. Zahlen gaukeln Genauigkeit vor, sie waren aber ungenau. Zum andern sind nackte Zahlen kalt und lassen Qualit\u00e4ten kaum erkennen. Zum Beispiel: Tausend Tote bedeuten 100&rsquo;000 faches Leid bei den Hinterbliebenen, was nackte Todeszahlen verbergen. Es schimmerte nur in Erz\u00e4hlungen durch. \u00dcber Menschen, die ohne Abschied von den Angeh\u00f6rigen nehmen zu k\u00f6nnen starben. Menschen, die in der Isolation fast verzweifelten und \u00fcber solche, die trotz allem f\u00fcr andere da waren, Besorgungen erledigten oder Essen an Bed\u00fcrftige verteilten. Beeindruckend, wie viel Unterst\u00fctzung sich ohne Direktive bildete, Solidarit\u00e4t und Freiwilligenarbeit war pr\u00e4sent.<\/li>\n\n\n<li>Sich in der Anfangsphase nur auf einen oder zwei Indikatoren zu st\u00fctzen ist verst\u00e4ndlich, wenn auch problematisch, wenn ein umfassendes System mit so wenig Navigationshilfe beeinflusst werden will. Interventionen haben weit mehr Auswirkungen als bloss tiefere Fallzahlen. Wie man diese erfasst und misst, ist ebenfalls ein Thema f\u00fcr sich. Auch Umfragen sind Indikatoren und der Versuch einer \u00abPulsnahme bei der Bev\u00f6lkerung\u00bb. Ausserdem geben sie &#8211; im Vorfeld einer Kampagne gemacht &#8211; Auskunft, wem man mit einer Intervention auf die F\u00fcsse treten k\u00f6nnte, was hilft, ggf. flankierende Massnahmen vorzubereiten.<\/li>\n\n\n<li><strong>Indirekte Indikatoren<\/strong> f\u00fcr die St\u00f6rung eines Systems, sind z.B. die Wortmeldungen von Verb\u00e4nden und Lobbygruppen, die heftigen Reaktionen von Freiheitsempfindlichen oder wenn Verschw\u00f6rungstheorie-Anh\u00e4nger pl\u00f6tzlich Morgenluft wittern. Das nennt man auch das Pr\u00e4ventionsparadox: Weil es wegen den Schutzmassnahmen weniger schlimm war als bef\u00fcrchtet, ist das f\u00fcr Sensible Anlass, laut zu glauben, die Massnahmen seien unn\u00f6tig oder zumindest \u00fcbertrieben gewesen. Sie sind auch eine Art Indikatoren: Wenn man Macht und das Personal hat wie der Bundesrat, bekommt man die Stimmen automatisch zu h\u00f6ren. Ein normales Kampagnenteam muss sich verschiedene Stimmen mit Befragungen aktiv einholen.<\/li>\n\n\n<li><strong>Reduktion der Komplexit\u00e4t:<\/strong> Eine Notwendigkeit, gewiss. Nur ein Indikator (z.B. Fallzahlen) oder ein Mass (z.B. BIP) ist allerdings zu verk\u00fcrzt und leitet in die Irre. Gute Reduktion ist wie Picasso: Man muss das Handwerk beherrschen und das ganze Bild vor Augen haben, um kunstvoll reduzieren und abstrahieren zu k\u00f6nnen.<\/li>\n\n\n<li><strong>Flankierende Massnahmen<\/strong> helfen unerw\u00fcnschte aber wahrscheinlich auftretende Wirkungen zu mildern: Mit \u00abKampagnenmitteln\u00bb wie z.B. der Kurzarbeit konnten viele drohende H\u00e4rten aufgefangen werden, weil gewisse Auswirkungen aufgrund der Erfahrung mit der Finanzkrise 2008 vorausgesehen wurden; d.h. gewisse Nebeneffekte wurden vorausgesehen und konnten so gemildert werden.<\/li>\n\n\n<li><strong>Andere Nebeneffekte<\/strong> wie etwa die \u00dcberlastung des Pflegepersonals oder der psychische Stress in Altersheimen, wurden kaum antizipiert, obschon das zum Teil m\u00f6glich gewesen w\u00e4re.<\/li>\n\n\n<li><strong>Ausgew\u00e4hlte Zielgruppen und spezifische Ansprache<\/strong>: Besonders sensible Gruppen wie die eben Genannten sind von Anfang an besonders zu beobachten und zu begleiten. Daf\u00fcr w\u00e4ren Fokusgruppen geeignet, um z.B. Wirkungen von Massnahmen in Altersheimen fr\u00fch zu erkennen und mit Modell-Altersheimen exemplarisch L\u00f6sungen (\u00abbright spots\u00bb) f\u00fcr andere zu entwickeln. Die Frage lautet also: Wie kann das Monitoring vermehrt zur Navigation w\u00e4hrend der Kampagne verwendet werden statt lediglich f\u00fcr die Evaluation und das Reporting am Schluss.<\/li>\n\n\n<li><strong>Kommunikation ist hochsensibel<\/strong>: Das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit BAG lieferte gute und weniger gute Beispiele gelungener Kommunikation. Misslungen ist sie beispielsweise bei der Maskenfrage, gelungen bei der Abstandsregel. Aufrichtige Kommunikation ist der Schl\u00fcssel das heisst ggf. auch mal zugeben, man wisse noch nichts Genaueres und bleibe auf der sicheren Seite, bis neue Erkenntnisse vorliegen. Widerspr\u00fcchliche Informationen, die den Fehler, Masken nicht rechtzeitig beschafft zu haben, vertuschen sollten, sind Gift. Zudem: Viele verstanden offenbar den Anfang der Lockerungen als Ende der Kampagne. Es ist eine kommunikative Herausforderung die Leute bei der Stange zu halten.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Corona zeigt deutlich, dass Ver\u00e4nderungen eines Systems nicht linear, vorherseh- oder kontrollierbar sind. Das heisst, \u00f6kosoziale Probleme sind komplexer als dass sie mit mechanischen Kampagnen-Mitteln in Kampfmanier beseitigt werden k\u00f6nnten. Hinter diesen stecken nicht schlechte Absichten, sondern fehlerhafte Annahmen aufgrund einer linearen Wenn-dann-Analyse. Solche Ursache-Wirkung-Einsch\u00e4tzungen tun so, als ob es keine R\u00fcckkopplungseffekte g\u00e4be und der Kontext nebens\u00e4chlich oder kontrollierbar sei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sie funktionieren in eingespielten Routinen und stabilen Umgebungen zwar recht gut, gen\u00fcgen aber f\u00fcr komplexe Gegebenheiten nicht. Das heisst, dass sich Organisationen der Zivilgesellschaft vermehrt einem \u00abbeobachtenden-responsiven\u00bb Ansatz zuwenden m\u00fcssten, der der Komplexit\u00e4t gesellschaftlicher Ver\u00e4nderungen besser gerecht wird. Eingriffe ins System verursachen chaotische, komplexe wie auch komplizierte Wirkungen, die ja Zeichen des Eingriffs sind. Passiert nichts, wurde nicht eingegriffen, wie das zuweilen bei Kampagnen der Fall sein kann. Eine praktische Hilfe daf\u00fcr ist das Cynefin-Modell (siehe Kasten).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einstein\u2019s Bonmot, dass man Probleme nicht mit demselben Denken l\u00f6sen kann, das sie verursacht hat, bedeutet nicht, neues Denken sei ein neues Tool. Innovation kann technisch sein, heutzutage online oder mobil, wichtiger w\u00e4re aber \u00f6ko-soziale Innovation. Denn oft geht es weniger darum, an sich Neues zu erfinden, sondern vielmehr darum, Bestehendes und Wachsendes mit anderen Augen zu sehen und auf andere Wege zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile kf-author-box\" style=\"grid-template-columns:25% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"987\" height=\"989\" src=\"https:\/\/kampagnenforum.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/cynefinfrw.jpg\" alt=\"Cynefin Framework\" class=\"wp-image-524 size-full\" srcset=\"https:\/\/kampagnenforum.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/cynefinfrw.jpg 987w, https:\/\/kampagnenforum.ch\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/cynefinfrw-798x800.jpg 798w\" sizes=\"(max-width: 987px) 100vw, 987px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Systemisches Erfassen &#8211; das Cynefin-Modell<\/h2>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als hilfreich f\u00fcr systemisches Betrachten hat sich das Cynefin-Modell erwiesen. Es bildet Wirklichkeit in vier Bereichen ab: Dem einfachen, dem komplizierten, dem komplexen und dem chaotischen Bereich (siehe Grafik). Alle vier treten bei menschlichen [Inter]Aktionen stets auf. Veranschaulicht mit der Metapher eines kranken Menschen: Das Einfache \u2013 Fieber, Blutdruck, Puls &#8211; kann man selber messen. Das ist in jedem Fall besser als nichts. Zur Messung und Interpretation eines Blutbilds braucht es jedoch Expertenwissen. Das ist der komplizierte, aber ebenfalls kausale Bereich: Wenn zu wenig von X im Blut, dann hat es Wirkung Y. Und das vom Arzt verschriebene Medikament kann unerw\u00fcnschte Nebenwirkungen haben. Das k\u00f6nnen zwar auch \u201cWenn-dann\u201d-F\u00e4lle sein, doch jene, die abh\u00e4ngig von der Konstitution sowie vom Seelenzustand der Patientin sind, geh\u00f6ren in den komplexen Bereich &#8211; das Huhn-Ei-Feld: Zwar weiss man aus Laboruntersuchungen, was eintreten k\u00f6nnte, was aber im Einzelfall passiert, ist nicht vorhersagbar.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So ist es gem\u00e4ss dem Cynefin-Modell richtig bzw. ein Muss, in einer Krise \u2013 also unter chaotischen Verh\u00e4ltnissen &#8211; sofort zu handeln, doch gleichzeitig zu beobachten, was passiert, um die Interventionen anzupassen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile kf-author-box\" style=\"grid-template-columns:25% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img decoding=\"async\" width=\"804\" height=\"528\" src=\"https:\/\/kampagnenforum.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/kuno_portraitbild.jpg\" alt=\"Kuno Roth\" class=\"wp-image-441 size-full\" srcset=\"https:\/\/kampagnenforum.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/kuno_portraitbild.jpg 804w, https:\/\/kampagnenforum.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/kuno_portraitbild-800x525.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 804px) 100vw, 804px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unser Autor<\/h2>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arbeitet als Leiter des globalen Mentoring-Programms bei Greenpeace International. Zuvor war er 25 Jahre lang Bildungsverantwortlicher von Greenpeace Schweiz.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jahrgang 57, Dr. rer. nat., ehemaliger Chemiker, arbeitet nun als Human\u00f6kologe, Lernspezialist sowie auch Schriftsteller. Neben Kolumnen schreibt er vor allem Gedichte und Aphorismen. Seine letzten Ver\u00f6ffentlichungen sind \u201cIm Rosten viel Neues\u201d (Gedichte, 2016) sowie \u201cAussicht von der Einsicht\u201d (Aphorismen, 2018). Sein neuestes Buch <a href=\"https:\/\/www.prolyrica.com\/neuerscheinungen\/klima-vista\/\" rel=\"noopener\">\u2039KL!MA VISTA \u2013 Die Schneefallgrenze steigt\u203a Gedichte und Aphorismen<\/a> erscheint am 23.10.2020 bei <a href=\"https:\/\/prolyrica.ch\/b-b\/kuno-roth\" rel=\"noopener\">Pro Lyrica<\/a><\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Les mesures contre le coronavirus et le campaigning ont quelques points communs. 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