{"id":1692,"date":"2021-12-09T12:24:00","date_gmt":"2021-12-09T11:24:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/blog\/2021-12-09\/urn-out-dans-la-chaleur-de-la-bataille-climatique"},"modified":"2026-10-12T18:19:23","modified_gmt":"2026-10-12T16:19:23","slug":"urn-out-dans-la-chaleur-de-la-bataille-climatique","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/fr\/blog\/2021-12-09\/urn-out-dans-la-chaleur-de-la-bataille-climatique","title":{"rendered":"Burn-out dans la chaleur de la bataille climatique"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Burn-out in der Hitze des Klima-Gefechts<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer sich ehrenamtlich engagiert, lebt besser, ist ges\u00fcnder und resilienter, wie zahlreiche Studien zeigen [1]. Wenn es sich um ein helfendes Engagement handelt, sprechen Psycholog:innen vom \u00abhelper\u2019s high\u00bb, wie das Fachmagazin <em>Psychologie Heute<\/em> schreibt (1).  Und weiter: \u00abAuch wenn ehrenamtliche Helfer oftmals burnoutgef\u00e4hrdet sind, gibt es doch zahlreiche wissenschaftliche Belege daf\u00fcr, dass Helfen eine resilienzst\u00e4rkende Ressource ist\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Burnoutgef\u00e4hrdet? Ja, leider: Das Umgekehrte gibt es n\u00e4mlich auch: Wer sich (\u00fcber)engagiert, der\/dem kann Burn-out drohen.  Burnouts unter Aktivist:innen und Engagierten nehmen zu. So hat <em>Amnesty International<\/em> k\u00fcrzlich ein Manual \u00abStaying resilient while saving the World\u00bb (2) f\u00fcr Aktivist:innen publiziert, und die Plattform \u00abActivist-Trauma\u00bb warnt in ihrem Flugblatt \u00abSustainable Activism &amp; Avoiding Burn-Out\u00bb vor \u00dcberengagement (\u00abNachhaltiges Aktivsein &amp; Burnout vermeiden\u00bb, (3)).<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein hinkender, aber hilfreicher Vergleich<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aktivismus und Engagement brauchen viel Energie, wie ein grosser sportlicher Einsatz. W\u00e4hrend die Spitzensportlerin aus ihrem K\u00f6rper ein Mittel zum Zweck macht, Meisterschaften zu gewinnen, setzt der Aktivist seine Kraft und Zeit als Mittel zum Zweck der Weltrettung ein. Er macht sich selber zum Instrument f\u00fcr die h\u00f6here Sache Klimaschutz. W\u00e4hrend Sport ein freiwilliger Versuch ist, pers\u00f6nliche Grenzen zu \u00fcberwinden, ist Aktivismus ein freiwilliger Versuch, gesellschaftliche H\u00fcrden zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist die \u00c4hnlichkeit. Der grosse Unterschied ist der: Die Sportlerin hat eine kleine, aber reale Chance, das Ziel aus eigener Kraft zu erreichen oder zumindest in die N\u00e4he des Ziels zu gelangen. Ein Klimaaktivist dagegen hat keine solche Chance. Alleine schon gar nicht. Klimaziele k\u00f6nnen nur als Bewegung, in Kommunen und mit Politik erreicht werden. Setzt sich der Aktivist unabl\u00e4ssig so ein, als sei sein eigener Beitrag im Hier und Heute matchentscheidend, und sieht dann doch keinen Erfolg, droht ein Burnout. Oder er greift wie gewisse Sportler zum Doping oder Medikamente.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht nur sinnentleerte Arbeit macht krank, sondern unter Umst\u00e4nden auch sinnvolle, wie das eine Studie von 2016 erstmals an den Tag brachte (4). Vor allem dann, wenn der Unterschied zwischen dem, was man m\u00f6chte oder k\u00f6nnen sollte, und dem, was man (erreichen) kann, gross ist<em>, <\/em>gibt es grosse Burnoutgef\u00e4hrdung. Es ist deshalb wenig verwunderlich, dass es im Umfeld des Climate Justice Engagements von Amnesty und bei Greenpeace Anlass zur Sorge gibt (5). Zum Gl\u00fcck gibt es aber auch Gegensteuer: Mit Kursen und Austauschforen sowie auch neuen Kampagnenans\u00e4tzen (z.B. \u00abempathic and mindful campaigning\u00bb nach dem Feel-Think-Act-Modell (6).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Klimaengagierten, in einem gewissen Sinne sind sie \u00abKlima-Helfer:innen\u00bb, droht die Gefahr eines Burnouts deshalb besonders, weil die Diskrepanz zwischen (globaler) Herausforderung und individueller Machbarkeit enorm ist. Zwar gibt es Einzelpersonen &#8211; Ghandi, Mandela, Greta &#8211; die Grossartiges, Erstaunliches anzetteln konnten und k\u00f6nnen. Doch sie sind d\u00fcnner ges\u00e4t als die Sechser im Lotto. Hat man Gandhi-Aspirationen, kann die Entt\u00e4uschung besonders gross sein; denn viel wahrscheinlicher ist es, dass eine direkte Erfolgserfahrung ausbleibt und so alle Kraft gefressen wird. Man landet wahrscheinlich im Frust, kann man sich vor lauter Sinn nicht abgrenzen, wenn die heilige Dringlichkeit des Planetenrettens schreit. Der Stress zwischen dem Ressourcen-Amboss und dem Hammer der Erwartungen und Anspr\u00fcche \u2013 eigener und fremder \u2013 verbindet sich im NGO-Bereich mit dem Gruppendruck und der Erwartung, bald etwas Grosses erreichen zu m\u00fcssen. Kombiniert mit mangelndem Erfolg (der grosse Coup gelingt ja selten), kann das zu Burnout-Situationen auch unter Campaigner:innen f\u00fchren, zumal wenn die Ambitionen hoch sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hilft nun Engagement oder kann es gef\u00e4hrden?<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das \u00abPlanetenretten\u00bb funktioniert nur in der Gemeinschaft. Wie das gehen k\u00f6nnte, zeigte ansatzweise die Konzernverantwortungsinitiative: Nicht als Einzelne:r aktiv sein, sondern mit abertausend Gleichgesinnten, organisiert in 500 lokalen und regionalen Gruppen. Das hat die Kraft entwickelt, die es brauchte, das Unglaubliche des Volksmehrs zu schaffen. Einzig wegen des fehlenden St\u00e4ndemehrs blieb es beim Teilerfolg. <br\/>\nErmutigende gemeinsame Erfahrung und konkrete Fortschritte \u2013 Fl\u00fcchtling gesch\u00fctzt, Solaranlage auf dem Schulhaus installiert, die Gemeinde plastikfrei gemacht &#8211; konkrete Resultate, (bescheidene) Erfolge sind die Gegenmittel zum Burn-Out. Mit einem Schuss Freundlichkeit, Lebensfreude und Musse macht Engagement resilient. Wohl gemerkt, es geht dabei nicht um kurzzeitige Resilienz, die wieder fitter macht, um das Engagement etwas l\u00e4nger zu stemmen. Das w\u00e4re Symptombek\u00e4mpfung. Es geht um das Mass an sich und darum, sich selber als Teil der Transformation zu verstehen, und zwar freudig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was tun, wenn Klimabewegte im Tunnel des Aktivismus Gefahr laufen zu verbrennen? Die Botschaft \u00abDu bist wichtig. Aber entspanne dich, auf dich kommt es nicht in jedem Fall drauf an\u00bb hilft nicht jeder und nicht in jedem Fall (siehe z.B. (7)). Das Argument, wenn du krank wirst, n\u00fctzt das weder dem Klima, noch der Bewegung noch dir, leuchtet jedem ein, ist aber nicht in jedem Fall von durchschlagendem Erfolg gekr\u00f6nt. Ebenso beim Argument, dass unter Druck selten kluge L\u00f6sungen geboren werden, sondern eher aus Musse und Zeit. Wie es die alten Griechen und Walt Disney bereits erkannt hatten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht ermutigend aber erhellend stellt der Schriftsteller John Berger fest (zitiert in einem Beitrag im \u00abDas Magazin\u00bb (M\u00e4rz 2020)): \u00ab\u2026 Man protestiert, weil es dem\u00fctigend w\u00e4re, es zu unterlassen, es w\u00e4re auszehrend (\u2026) Ein Protest ist nicht unbedingt ein Opfer, das man f\u00fcr eine Alternative darbringt, sondern er bedeutet ganz einfach Zukunft; er ist die folgenlose Erl\u00f6sung von der Gegenwart. Das Problem ist, wie man auf immer und ewig mit dem Adjektiv \u2018folgenlos\u2019 zurechtkommen soll.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meines Erachtens geht es vor allem darum, zeitweise aus dem \u00abHauptsache-etwas-tun\u00bb-Modus rauszukommen. Die Heiligkeit und Eiligkeit des Tuns kann ungesund sein, schliesslich sind wir <em>Human Beings<\/em> und nicht <em>Human Doings<\/em>: Weniger aktivistisches Tun, mehr reflektives und gestaltendes Sein als Pr\u00e4vention von Burn-out.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>PS: \u00dcbrigens, a propos KOVI: Emp\u00f6rung und Brandmarkungen standen mir \u2013 auch &#8211; bei dieser Kampagne zu sehr im Zentrum. Positive Botschaften und Beispiele, die zeigen, dass faires Wirtschaften m\u00f6glich ist, g\u00e4be meines Erachtens jeder Kampagne mehr \u00c4nderungskraft.<\/em><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>&#8211; Sich in der Freizeit sozial zu engagieren ist gesundheitsf\u00f6rdernd. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie \u00ab<a href=\"https:\/\/derarbeitsmarkt.ch\/de\/artikel\/Freiwilligenarbeit-macht-gesund\" rel=\"noopener\">Busy yet socially engaged<\/a>\u00bb von Romualdo Ramos (2015) <br\/>\n&#8211; <a href=\"https:\/\/www.bauernzeitung.ch\/artikel\/freiwilligenarbeit-zahlen-und-fakten\" rel=\"noopener\">Freiwilligenarbeit ist gesund.<\/a> In einer Studie wiesen Freiwillige, die sich einmal w\u00f6chentlich engagieren, deutlich bessere Gesundheitswerte aus als die inaktive Kontrollgruppe. (Quelle Benevol Zug, 2019)\u2003<br\/>\n&#8211; Psychologie Heute, Compact \u00abResilienz\u00bb, Nr. 2\/2020<\/li>\n\n\n<li>Amnesty International Manual: <a href=\"http:\/\/amn.st\/6007HZqHF\" rel=\"noopener\">Volume 2 in the Staying Resilient While Trying to Save the World series \u00ab\u00a0A Well-Being Workbook for Youth Activists\u00a0\u00bb<\/a><\/li>\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/www.activist-trauma.net\/assets\/files\/burnout_flyer_rightway.pdf\" rel=\"noopener\">Sustainable Activism &amp; Avoiding Burn-Out<\/a> (zudem, fyi: oder siehe auch: sowie <a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/pulse\/fascinating-history-burnout-arianna-huffington\/?trackingId=AW44jZMTajfBURWQFdesUg%3D%3D\" rel=\"noopener\">History of Burnout<\/a> (Huffington Post, Dec 2020)). Es gibt in der Tat psychotherapeutische Angebote z.B. unter dem Namen: \u00abSorge tragen zum Klima \u2013 Sorge tragen zu mir\u00bb.<br\/>\nSiehe auch psychologistsforfuture.org bzw deren 2020-Tagung: <a href=\"https:\/\/www.psychologistsforfuture.org\/wp-content\/uploads\/2020\/09\/20200822_FachtagungKlimakrise_Klimaresilienz.pdf\" rel=\"noopener\">Klimakrise und Klimaresilienz<\/a><\/li>\n\n\n<li><a href=\"http:\/\/edchange.org\/publications\/Activist-Burnout-Chen-Gorski.pdf\" rel=\"noopener\">Burnout in Social Justice and Human Rights Activists: Symptoms, Causes and Implications<\/a><\/li>\n\n\n<li>Collective Climate Action workshop: <a href=\"https:\/\/docs.google.com\/document\/d\/1Q7NT6hsik60lHlIcZ8QaCECL9xq-FWmINNsjtybIYkY\/edit?usp=sharing\" rel=\"noopener\">RESILIENCE &amp; WELLBEING &#8211; for more joyful activism and not burn out trying<\/a><\/li>\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/mobilisationlab.org\/stories\/feel-think-act-transforming-emotional-barriers-into-resilient-activism\/\" rel=\"noopener\">Feel, Think, Act: transforming emotional barriers into resilient activism<\/a><\/li>\n\n\n<li><a href=\"https:\/\/hbr.org\/2019\/04\/preventing-busyness-from-becoming-burnout?utm_medium=social&amp;utm_campaign=hbr&amp;utm_source=facebook&amp;tpcc=orgsocial_edit&amp;fbclid=IwAR0QKkJ6KAakbrqIg12MdSeS9BUaDhF3bEi1dCMzR7Pfot3dJRm3S2XbREw\" rel=\"noopener\">Preventing Busyness from Becoming Burnout<\/a> (Harvard Business Review)<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile kf-author-box\" style=\"grid-template-columns:25% auto\"><figure class=\"wp-block-media-text__media\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"804\" height=\"528\" src=\"https:\/\/kampagnenforum.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/kuno_portraitbild.jpg\" alt=\"Kuno Roth\" class=\"wp-image-441 size-full\" srcset=\"https:\/\/kampagnenforum.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/kuno_portraitbild.jpg 804w, https:\/\/kampagnenforum.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/kuno_portraitbild-800x525.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 804px) 100vw, 804px\" \/><\/figure><div class=\"wp-block-media-text__content\">\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Unser Autor<\/h3>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Arbeitet als Leiter des globalen Mentoring-Programms bei Greenpeace International. Zuvor war er 25 Jahre lang Bildungsverantwortlicher von Greenpeace Schweiz.<\/p>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jahrgang 57, Dr. rer. nat., ehemaliger Chemiker, arbeitet nun als Human\u00f6kologe, Lernspezialist sowie auch Schriftsteller. Neben Kolumnen schreibt er vor allem Gedichte und Aphorismen. Seine letzten Ver\u00f6ffentlichungen sind \u00abIm Rosten viel Neues\u00bb (Gedichte, 2016) sowie \u00abAussicht von der Einsicht\u00bb (Aphorismen, 2018). Sein neuestes Buch <a href=\"https:\/\/www.prolyrica.com\/neuerscheinungen\/klima-vista\/\" rel=\"noopener\">\u2039KL!MA VISTA \u2013 Die Schneefallgrenze steigt\u203a Gedichte und Aphorismen<\/a> ist am 23.10.2020 bei <a href=\"https:\/\/prolyrica.ch\/b-b\/kuno-roth\" rel=\"noopener\">Pro Lyrica<\/a> erschienen.<\/p>\n<\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Les personnes qui s&rsquo;engagent dans le b\u00e9n\u00e9volat vivent mieux et sont plus r\u00e9silientes. 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(en allemand)<\/p>\n","protected":false},"author":8,"featured_media":596,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[39],"tags":[74],"class_list":["post-1692","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-developpement-equipes","tag-chronique-kuno-roth"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1692","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/users\/8"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1692"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1692\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4008,"href":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1692\/revisions\/4008"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media\/596"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1692"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1692"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/fr\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1692"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}