{"id":1514,"date":"2017-08-03T16:55:00","date_gmt":"2017-08-03T14:55:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/blog\/2017-08-03\/zwischen-juristischem-gau-und-schaffung-eines-prazedenzfalls-copy"},"modified":"2026-10-12T18:19:17","modified_gmt":"2026-10-12T16:19:17","slug":"zwischen-juristischem-gau-und-schaffung-eines-prazedenzfalls-copy","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kampagnenforum.ch\/de\/blog\/2017-08-03\/zwischen-juristischem-gau-und-schaffung-eines-prazedenzfalls-copy","title":{"rendered":"Durchs Herz ins Hirn \u2013 Social Campaigning"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-7387b849 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"960\" height=\"493\" src=\"https:\/\/kampagnenforum.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/brain-2146157_960_720.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-341\" srcset=\"https:\/\/kampagnenforum.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/brain-2146157_960_720.jpg 960w, https:\/\/kampagnenforum.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/brain-2146157_960_720-800x411.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 960px) 100vw, 960px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Menschen hassen Werbung und Marketing. Oder m\u00f6gen Sie Werbung? Wie soll man also seine Kampagneninhalte unter die Leute bringen und sie f\u00fcr die eigene Sache begeistern? Social Campaigning bietet hervorragende M\u00f6glichkeiten an.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Durchs Herz ins Hirn \u2013 Social Campaigning<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Menschen hassen Werbung und Marketing. Es ist schon eine Weile ein erfolgreiches Gesch\u00e4ftsmodell, dass die Leute teures Geld bezahlen, um von Anzeigen, Claims und Clips verschont werden. Oder m\u00f6gen Sie Werbung? Ehrlich? Wie soll man also seine Kampagneninhalte unter die Leute bringen und sie f\u00fcr die eigene Sache begeistern?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Normalerweise macht man das mit einem knackigen Claim und eindr\u00fccklichen Bildern. Man pflastert Plakatw\u00e4nde voll, setzt Banneranzeigen auf Online-Portale oder produziert vielleicht noch einen Werbespot. Mit m\u00e4ssigem Impact, da die Leute das ganze Zeugs nicht wirklich m\u00f6gen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sobald man sich in die Social Media-Welt begibt, \u00e4ndern sich die Spielregeln und alles wird noch schwieriger. Social Media ist in erster Linie \u201esocial\u201c, also direkt und pers\u00f6nlich. Es heisst ja auch \u201eFacebook\u201c und nicht \u201eOrganisationbook\u201c oder \u201eInstitutionbook\u201c. Und ein Freund, ein Gesicht, hat immer mehr Impact als ein Plakat oder eine Institution.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kommunizieren im intimen Umfeld<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Man will zwischen den Blumenf\u00f6teli seiner Schwester und den Partyerlebnissen seiner Freunde nicht irgendetwas aufgezwungen bekommen. Als Institution oder Organisation kommuniziert man auf Social Media mitten in einem privaten, ja sogar intimen Umfeld. Man entert das Handy oder den Laptop der User. Man begleitet sie auf ihren Ger\u00e4ten in die Pause, aufs Klo oder ins Bett. Wenn man falsch vorgeht, ist es, als ob man eine Klot\u00fcr aufreisst und dem User mit dem Megaphon seine Kampagneninhalte vermittelt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Trick bei Social Media-Kampagnen ist, auf Anziehung anstatt auf Werbung zu setzen. Man macht Inhalte, die die Leute wollen, mit denen sie sich identifizieren und die sie dann mit ihren Freunden teilen. Der Weg f\u00fchrt \u00fcber Attraktion vom User und seinem Netzwerk zu den eigenen Inhalten. Man klatscht ihm die Inhalte nicht ins Gesicht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein \u201eLike\u201c ist keine Interaktion<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu ist in erster Linie ein solides Community-Building vonn\u00f6ten. Viele Campaigner und Agenturen verwechseln \u201egute Community\u201c mit \u201em\u00f6glichst viele Likes!\u201c. Das funktioniert nicht. Eine gute Community zeichnet sich durch Interaktion aus. Kommentare, Shares, Einsendungen, Begeisterung, Interaktion. Ein \u201eLike\u201c ist noch keine Interaktion. Ein \u201eLike\u201c ist nichts Anderes als ein auf ein Plakat gemalter Schnauz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um echte Interaktion zu erreichen, muss man eine Beziehung zum User aufbauen. \u201eSocial\u201c sein. Sich zu erkennen geben. Den User zu sich nach Hause einladen, ihn mit ins Kampagnenb\u00fcro nehmen, Gesicht zeigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Social Campaigning ist eine sehr pers\u00f6nliche, direkte Art der Kommunikation. Es ben\u00f6tigt Pers\u00f6nlichkeiten, die sich selbst \u00f6ffnen und bereit sind, genauso viel \u201eSocial\u201c zuzulassen, wie die anderen Nutzer der sozialen Medien. Man begegnet dem Zielpublikum auf Augenh\u00f6he und bewirft sie nicht vom Elfenbeinturm des Kampagnenb\u00fcros mit Slogans.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die gute Nachricht: Man kann mit einer Social Media-Kampagne mit etwas Technik, Knowhow und Kommunikationspsychologie weit mehr Impact generieren als mit einer herk\u00f6mmlichen Kampagne.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Menschen hassen Werbung und Marketing. Oder m\u00f6gen Sie Werbung? Wie soll man also seine Kampagneninhalte unter die Leute bringen und sie f\u00fcr die eigene Sache begeistern? 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